Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen und nicht handeln – MPG

Am MPI für Astrophysik gibt es offenbar ähnliche Zustände, wie am MPI für Psychiatrie. Dies ist die logische Konsequenz aus dem auf Spiegel Online erschienenen Artikel über Mobbing und sexuelle Belästigung durch eine Direktorin des Instituts. Peinlicherweise hat auch der MPG-Hausverlag in der rennomierten Fachzeitschrift „nature“ sich dieses Themas angenommen. Dennoch verhält sich die MPG wie die berühmten drei Affen und denkt, mit einem Coaching der Direktorin und der Einschaltung einer nicht näher genannten Anwaltskanzlei sei alles erledigt. Weiterlesen „Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen und nicht handeln – MPG“

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Werde zum MPG-Whistleblower

Jeder, der substantielle Informationen zum Blog beitragen kann, möchte sich vertrauensvoll per Email melden. Besonders interessant sind Informationen zum Max-Planck-Institut für Psychiatrie, der Generalverwaltung der MPG und natürlich auch andere Institute. Die Nachrichten werden selbstverständlich vertraulich behandelt. Folgendes Vorgehen ist empfehlenswert. Richten Sie sich eine Email-Adresse unter Pseudonym bei einem Freemailer ein (z.B. gmail, yahoo, web.de, outlook.com, etc.). Schicken sie die Information, inklusive etwaiger Unterlagen an:

wissenschaftalsbeute@gmail.com

Bitte beachten Sie, dass wir in keinster Weise an Ihrer Identität interessiert sind. Bitte nennen Sie daher Ihren Namen nicht. Wichtig ist zudem, dass Sie die Emails nicht aus dem Netzwerk der MPG oder des MPI verschicken. Anhänge größer als 10 MB entweder in mehrere Mails aufteilen, oder per WeTransfer-Link verschicken. Wir werden die Information natürlich veröffentlichen und gegebenenfalls nochmals Kontakt mit Ihnen aufnehmen.

Wissenschaft, Interessen und Ökonomie: Darüber spricht man nicht.

Es gibt Menschen, die halten große Stücke auf die Wissenschaft, weil eben dort, so meinen sie,Mächte am Werk seien, die eine bessere Welt ermöglichen und zwar nicht alleine wegen großartiger Erfindungen, die uns das Weltall erkunden oder Krankheiten heilen lassen, sondern weil der Wissenschaft besondere Prinzipien inne wohnen, Transparenz oder dieKraft des besseren Arguments beispielsweise. Nennen wir das der Einfachheit halber die idealistische Perspektive, weil wir wissen, dass Institutionalisierung von was auch immer zwangsläufig zu Reibungsverlusten führt. Doch wie groß dürfen diese sein, um das eigentliche Anliegen, nämlich in dem Fall „gute Wissenschaft“, nicht zu beschädigen? Die Ludwig-Maximilian Universität in München ist eine Wette eingegangen und die lautet: Sehr groß. Weiterlesen „Wissenschaft, Interessen und Ökonomie: Darüber spricht man nicht.“

MPG entwickelt Kryptowährung. Macht Stanford mit?

Die MPG geht neue Wege. Sie will eine Kryptowährung herausgeben, eine die richtig funktioniert – sicher und fair. BitCoin ist ja mittlerweile in aller Munde, die Probleme allerdings auch, wie beispielsweise die zunehmende Komplexität und der Vertrauens-Gap. So wird die Expansion der bekanntesten Digitalwährung durch einen exponentiell wachsenden Rechenaufwand erkauft, der kaum mit unsereren Nachhaltigkeitserwartungen in Einklang zu bringen ist.

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Am Anfang war das Plagiat

Wenn über Wissenschaft geschrieben wird, geht es meistens um neue Entdeckungen und wie aufregend das alles ist. Zweifellos interessant. Doch darum geht es hier nicht. Hier soll es um wissenschaftliche Organisationen gehen, wie sie arbeiten und funktionieren. Wie so häufig, zeigt sich das vor allem dann, wenn etwas schief läuft. Wie geht beispielsweise die Max-Planck Gesellschaft damit um, wenn ein Direktor in dem Verdacht steht, ein Plagiator zu sein? 

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